Zur Idee der Selbsterfahrung in der Ausbildung zum/zur klientenzentrierten Psychotherapeuten/ Psychotherapeutin
Abstract
Die Persönlichkeits-Entwicklung des Therapeuten, der Therapeutin ist das Kernstück der klientenzentrierten Ausbildung. Selbsterfahrung wird zur Ausbildungsform schlechthin, die Orientierung an der eigenen Erfahrung zur Richtschnur in der Ausbildung. Es geht hierbei mehr um Selbsterkenntnis als um Veränderung. Die Ziele bestehen in der schritttweisen Übernahme der zentralen Grundhaltungen (Empathie, Kongruenz und Unbedingte Wertschätzung), sowie des „Glaubens“ an die zentrale Hypothese der klientenzentrierten Persönlichkeitstheorie, an die Aktualisierungstendenz. Auch soll das klientenzentrierte Setting „von innen her“ erfahren werden. Dazu bedarf es der notwendigen Tiefe des Erlebens, die durch den Expe-riencing-Prozeß gegeben ist. Die Inhalte der SelbstErfahrung sind nicht im Vordergrund. Als geglückt ist der Selbsterfahrungsprozeß dann zu bezeichnen, wenn es zur Integration des „ Erlernten “ im Sinne eines intuitiven Gegenwärtigseins, einer bestimmten Seinsweise (Rogers: „a way of being with persons“) kommt.
Schlüsselwörter:
Ausbildung, Selbsterfahrung, klientenzentrierte Psychotherapie, Aktualisierungstendenz, Gesprächspsychotherapie.
Downloads
Veröffentlicht
Zitationsvorschlag
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Diese Zeitschrift bietet freien Zugang (Open Access) zu ihren Inhalten, entsprechend der Grundannahme, dass die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugutekommt.
Autor:innen, die in dieser Zeitschrift publizieren möchten, stimmen den folgenden Bedingungen zu:
- Die Autor:innen behalten das Copyright und erlauben der Zeitschrift die Erstveröffentlichung unter einer Creative Commons Namensnennung Lizenz, die es anderen erlaubt, die Arbeit unter Nennung der Autor:innenschaft und der Erstpublikation in dieser Zeitschrift zu verwenden (gemäß der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 DE-Lizenz).
Die Autor:innen können zusätzliche Verträge für die nicht-exklusive Verbreitung der in der Zeitschrift veröffentlichten Version ihrer Arbeit unter Nennung der Erstpublikation in dieser Zeitschrift eingehen (z.B. sie in Sammelpublikation oder einem Buch veröffentlichen).