Messie-Syndrom und Gestalttherapie

Therapeutische Möglichkeiten

Autor/innen

  • Beata Reinfeldt

DOI:

https://doi.org/10.30820/1664-9583-2026-1-45

Schlagworte:

Messie-Syndrom, Autonomiemangel, MHI-Index, Soziale Isolation, Vermüllung, Bindungstypen

Abstract

Das Messie-Syndrom (Hoarding Disorder) ist durch anhaltendes Horten, Schwierigkeiten beim Wegwerfen von Gegenständen und daraus resultierende Beeinträchtigung der Wohnund Funktionsräume gekennzeichnet. Seit der Aufnahme 2013 als eigenständige Diagnose im DSM-5 (300.3) und im ICD-10 (42.3) hat sich die Forschung in Epidemiologie, neurokognitiven Auffälligkeiten, genetischen Einflüssen und psychotherapeutischer Behandlung erweitert. Das Messie-Syndrom wird seit 2022 als eigenes Krankheitsbild in ICD-11 (6B24) in der Gruppe «Zwangsstörungen und verwandte Störungen» aufgeführt. Ziel dieses Artikels ist eine forschungsorientierte Zusammenfassung der zentralen Messie-Merkmale, eine Darstellung der Krankheitsentstehung sowie der praxisorientierten Möglichkeiten gestalttherapeutischer Arbeit.

Autor/innen-Biografie

Beata Reinfeldt

Beata Reinfeldt ist Magistra der Pädagogik (Jagiellonen-Universität Krakau) und absolvierte ihre therapeutische Ausbildung im Institut für Gestalttherapie (2004–2009) in Krakau. Sie ist seit 2012 zertifizierte Gestaltpsychotherapeutin. Seit 2014 ist sie durch die European Association for Gestalt Therapy zertifiziert. Seit 2006 arbeitet sie in privater Praxis in Wien und Krems.
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Zitationsvorschlag

Reinfeldt, B. (2026). Messie-Syndrom und Gestalttherapie: Therapeutische Möglichkeiten. Psychotherapie-Wissenschaft, 16(1), 45–51. https://doi.org/10.30820/1664-9583-2026-1-45

Ausgabe

Rubrik

Originalarbeit