Wie können psychische Folgen der Covid-19-Pandemie konstruktiv bewältigt werden?

Rosmarie Barwinski, Oliver Christen

Abstract



Die durch Covid-19 ausgelöste Pandemie wird von einem grossen Teil der Bevölkerung der betroffenen Länder, auch in der Schweiz, als sehr bedrohlich wahrgenommen. Die Erfahrung, dass die Pandemie auch das eigene Land erreicht hat, wurde von vielen Menschen als Schock erlebt. Von Regierungen wurden Massnahmen ergriffen, die weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens verlangten. Hinzu kam und kommt die wirtschaftliche Unsicherheit. Mit der «zweiten Welle» wurden wiederum Regelungen in Kraft gesetzt, die die Existenz vieler kleinund mittelgrosser Betriebe infrage stellen und viele Menschen um ihren Arbeitsplatz bangen lassen. Wann die zur Eindämmung der Pandemie getroffenen Bestimmungen gelockert oder aufgehoben werden, ist bis dato ungewiss. Der durch die Massnahmen entstandene Schaden ist inzwischen hochevident. Mit der wirtschaftlichen Unsicherheit und der Ungewissheit, wie lange die Einschränkungen noch Gültigkeit haben, gehen schwerwiegende psychische Folgen einher. Im Beitrag wird aufgezeigt, wie eine «dialektische Haltung» Hilfestellung leistet, um einen Diskussionsraum zu eröffnen und Polarisierungen kollektiv zu überwinden.

Schlagworte


Pandemie; Arbeitslosigkeit; kumulatives Trauma; Dialektik; Arbeitslosigkeit

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DOI: https://doi.org/10.30820/1664-9583-2021-1-11

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