Messie-Syndrom und Gestalttherapie
Therapeutische Möglichkeiten
DOI:
https://doi.org/10.30820/1664-9583-2026-1-45Schlagworte:
Messie-Syndrom, Autonomiemangel, MHI-Index, Soziale Isolation, Vermüllung, BindungstypenAbstract
Das Messie-Syndrom (Hoarding Disorder) ist durch anhaltendes Horten, Schwierigkeiten beim Wegwerfen von Gegenständen und daraus resultierende Beeinträchtigung der Wohnund Funktionsräume gekennzeichnet. Seit der Aufnahme 2013 als eigenständige Diagnose im DSM-5 (300.3) und im ICD-10 (42.3) hat sich die Forschung in Epidemiologie, neurokognitiven Auffälligkeiten, genetischen Einflüssen und psychotherapeutischer Behandlung erweitert. Das Messie-Syndrom wird seit 2022 als eigenes Krankheitsbild in ICD-11 (6B24) in der Gruppe «Zwangsstörungen und verwandte Störungen» aufgeführt. Ziel dieses Artikels ist eine forschungsorientierte Zusammenfassung der zentralen Messie-Merkmale, eine Darstellung der Krankheitsentstehung sowie der praxisorientierten Möglichkeiten gestalttherapeutischer Arbeit.
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