Nonverbale, unbewusste Kommunikation und Affekt in der psychotherapeutischen Krankenbehandlung
DOI:
https://doi.org/10.30820/1664-9583-2025-1-9Schlagworte:
unbewusste/nonverbale Kommunikation, Affekt, Übertragung/Gegenübertragung, frühkindliche Störungen, unbewusste Beziehungsrepräsentation-FallbeispielAbstract
Im vorliegenden Artikel bzw. Fallbespiel soll die Frage gestellt werden, welche Rolle und Bedeutung der nonverbalen und unbewussten Kommunikation im Rahmen einer psychotherapeutischen Krankenbehandlung zukommt. Dabei soll einerseits die Kommunikation zwischen dem/der Therapeuten/in und dem/der Patienten/in genauer betrachtet werden, andererseits aber auch die zahlreichen intrapsychischen Austauschprozesse in der Psyche des/der Therapeuten/in, die einer sinnvollen therapeutischen Intervention vorgelagert sind und sein müssen. Entsprechende Literaturverweise auf passende theoretische Konzepte und empirische Forschung werden ebenfalls angeführt. Es soll die Wichtigkeit der Bewusstmachung unbewusster interund intrapsychischer Austauschprozesse herausgearbeitet werden sowie auch die Rolle, die dem Affektsystem und seinen potenziell psychopathologischen Defiziten in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen zukommt. Gelingt es, unbewusste affektive Erfahrungen der bewussten Wahrnehmung zugänglich zu machen, sie mit Bedeutung anzureichern und diese dem Subjektoder Objektbereich zuzuordnen, kann dies durch ein repetitives Durcharbeiten zu einer Modifizierung von unbewusst repräsentierten Beziehungserfahrungen kommen und so zu einer nachhaltigen Verbesserung des Leidens führen.
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