Der Gestalttherapeutische Ansatz bei depressiven Erfahrungen

Gianni Francesetti, Jan Roubal

Abstract



Man unterscheidet Trauer und depressive Erfahrung, um damit das Kernstück des Leidens einer Person zu beschreiben, die sich in einer Depression befindet. In der Trauererfahrung wird eine Person oder Situation unerreichbar, und darin liegt der erlittene Verlust. Die Erfahrung einer melancholischen Depression ist anders: verlorengegangen ist das, was das Subjekt mit dem Gewebe verankert, das es mit der Welt verbindet. Es wird eine radikal relationale Herangehensweise zu Depressionen eingeführt, bei der untersucht wird, wie Klient*in und Therapeut*in sich im Hier und Jetzt der Therapiesituation gegenseitig deprimieren.

Schlagworte


Gestalttherapie; Depression; Trauer; Psychopathologie; Funktionen des Selbst

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DOI: https://doi.org/10.30820/1664-9583-2020-2-31

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