Entwicklung und Bedeutung einer transkulturellen Grundhaltung als (Körper-)Psychotherapeut am Beispiel China

Ulrich Sollmann

Abstract


Kollegen in China körperpsychotherapeutische Konzepte vorzustellen, stellte sich für den Autor als ein ethnologischer Erfahrungsprozess dar. Die Teilhabe am Geschehen im jeweiligen (persönlich, beruflich, privat) Lebensfeld gestaltete sich als Körper-zu-Körper-Kommunikation. Hierdurch impliziert nutzte der Autor einen heuristischen Zugang insoweit, als er entsprechend einer professionellen Naivität zunächst über den Prozess des Ent-Lernens (eigener kultureller Vorverständnisse) ein auf Sinneserfahrung basierendes «Wissen» zu generieren bemüht war, das vor allem auch auf der sensorischen, emotionalen sowie transkulturellen Kommunikation basierte. Insoweit war der Prozess prinzipiell offen. Um einen solchen Prozess des «sensed knowing» wirkungsvoll, plastisch, aber auch professionell wiederzugeben, scheint dem Autor zu diesem Zeitpunkt das Mittel der Narration geeignet zu sein, sprich die Form eines professionellen Essays. In dem Beitrag erfährt man einerseits etwas über das Zusammenspiel in China von Struktur, Lebensfeldern, sowie der bunten, vielschichtigen, dynamischen, eigenwilligen Selbstregulation der Menschen vor Ort. Andererseits bietet der Artikel Einblicke in den ethnologischen «Instrumentenkoffer», der bei der transkulturellen Kommunikation hilfreich, sinnvoll und praktisch nutzbar sein kann.

Schlagworte


Körperpsychotherapie; China; Ethnologie; Narration; Verhaltensmuster; transkulturelle Kommunikation

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DOI: https://doi.org/10.30820/8243.03

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