Medium und Mediat in Psychotherapie und Psychotherapiewissenschaft

Gerhard Burda

Abstract



Der Text vergleicht einen starren und einen dynamischen Zugang zur Wirklichkeit anhand der beiden Begriffe Mediat und Medium. Medien werden nicht als Wesen oder Identitäten, sondern als Selbst-Differenzen bzw. Verbindungsund Trennungsverhältnisse in einem ontologischen Sinn aufgefasst. Unsere Wirklichkeit(en) kommen dieser medialistischen Auffassung nach dadurch zustande, dass selbst-differente Medien einander permanent mediatisieren. Ausgehend vom Bewusstsein als Medium des Realisierens von Selbst-Differenz wird dargestellt, wie Erkenntnis im Prozess zustande kommt. Beispiele aus der Psychotherapie verdeutlichen, wie der Veränderungsprozess Interund Intrapsychisches umgreift. Die Idee, dass der Medienbegriff als Klammer für sämtliche Psychotherapieformen dienen kann, wird in Richtung Psychotherapiewissenschaft weitergeführt. Diese wird in ihren Grundzügen umrissen.

Schlagworte


Medium; Selbst-Differenz; Psychotherapie; Psychotherapiewissenschaft; radikaler Skeptizismus

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DOI: https://doi.org/10.30820/1664-9583-2020-2-85

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