Psychoanalytische Psychotherapie mit Muslim*innen der Schweiz

Katrin Hartmann

Abstract


Die Psychoanalyse konnte in islamischen Gesellschaften in der Vergangenheit als Behandlungsmethode nur marginal Fuss fassen. Begründet wird diese Randstellung damit, dass Islam und Psychoanalyse im Widerstreit zu einander ständen. Muslim*innen würden aufgrund ihrer Religion im Kontext einer nach islamischen Normativitäten strukturierten Gesellschaft vom psychoanalytischen Behandlungsansatz nicht profitieren können. Für Muslim*innen der Schweiz sieht die Ausgangslage jedoch anders aus. Beispielhaft wird anhand von drei Behandlungsvignetten von muslimischen Migrant*innen dargelegt, dass sie von einer psychoanalytischen Psychotherapie profitieren können. Der Artikel beschreibt die Psychotherapieverläufe samt der sie einrahmenden Wechselwirkungen von psychopathologischen Beschwerden, innerpsychischen Konflikten und äusseren Lebenslagen im Kontext der jeweiligen individuellen muslimischen Religiosität.

Schlagworte


Psychoanalyse; psychoanalytische Psychotherapie; Muslim*innen; Islam; Migration; psychoanalytische Fallvignetten; Schweiz

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DOI: https://doi.org/10.30820/1664-9583-2019-1-23

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